TV Hetzbach – SG Nieder-Kainsbach 0:3 (0:2)

Kreisliga A Odenwald

Schwach – schwächer – verloren/TVH enttäuscht

Der TV Hetzbach hat am Sonntag seine Fans arg enttäuscht. Gegen das Team aus dem Gersprenztal fand der TV Hetzbach nie zu seinem gewohnten Angriffsspiel. Die SG Nieder-Kainsbach, bis dato nur 5 Punkte auf dem Konto, bot eine überzeugende kämpferische und läuferisch sehr starke Leistung und konnte sich beim Abpfiff verdientermaßen über drei wichtige Punkte erfreuen. Das frühe Pressing schmeckt der Heimelf ganz und gar nicht, zudem wartete SR Goran Eitelwein (Billigheim) sehr lange mit der ersten gelben Karte (31.). Eine Spielleitung, die der Referee bis Spielende durchzog und dem körperbetonten Spiel der Gäste entgegenkam. Björn Kabel (18.) brachte die Gäste früh in Führung und aus dem Nichts war erneut Kabel (41.) unter Mithilfe von TVH-Schlussmann Fabian Volk zum 2:0 Pausenstand erfolgreich. Hetzbach war geschockt, zumal neben Dennis Vay (noch ein Spiel Sperre), Lucian Macarie (verletzt) und Christoph Ihrig (beruflich verhindert) auch noch Marcel Daub (21.) verletzt ausschied und durch Patrick Walter ersetzt wurde. Im zweiten Abschnitt hatte der TVH trotz schlechtem Spielaufbau noch Möglichkeiten zur Spielwendung, scheiterte aber zweimal am ausgezeichnet reagierenden Torhüter Patrick Hofmann, oder aber an der eigenen Unzulänglichkeit an diesem trüben Oktobernachmittag. In der 60. Minute löste Trainer Husam Sanori den glücklosen Jonas Kaufmann ab, konnte dem Spiel aber auch keine Wendung mehr verleihen. Trotz der gelb-roten Karte (wegen Halten) für Jan Schwinn (82.) sollte der TVH noch Möglichkeiten besitzen, musste aber nach dem 0:3 (87.) durch Kevin Scriba allen Chancen auf ein besseres Resultat begraben. Die Gäste überraschten angenehm, während der TV Hetzbach den Tag besser vergessen sollte.

Vorschau:

TSV Seckmauern II – TV Hetzbach

Am kommenden Sonntag (11.) spiel der TV Hetzbach bei der Reserve des Kreisoberligisten TSV Seckmauern. Das Spiel wird um 13.15 Uhr angepfiffen. Der TVH muss sich erheblich steigern, um nicht in die nächste Niederlage zu schliddern.

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