Hetzbacher Frauen können nicht mehr gewinnen

 Frauen Oberliga Region Darmstadt

SG Hetzbach/Gammelsbach – SV Unter-Flockenbach 1:4

Hetzbacher Damen reicht Führung nicht zum Sieg

In den ersten 20 Minuten spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab und es gab keine nennenswerten Torchancen auf beiden Seiten. Etwas überraschend ging Hetzbach in der 22. Minute durch Nina Zimmermann in Führung, als eine Hereingabe von links den direkten Weg ins Tor fand. Eine Minute später hätte Mona Selzer das Ergebnis erhöhen können, doch leider ging ihr Freistoß am Tor vorbei. Zwischen der 30. und 40. Minute hatte Unter-Flockenbach mehrere Gelegenheiten zum Ausgleich, die Schüsse verfehlten aber entweder ihr Ziel oder wurden von der starken Hetzbacher Torhüterin Svenja Steck pariert. In der 41. Minute hatte Hetzbach die große Möglichkeit, durch einen Strafstoß auf 2:0 zu erhöhen, doch leider wurde dieser von der gegnerischen Torhüterin gehalten. So ging man mit einer knappen Führung in die Pause.

Kurz nach dem Wechsel konnte Unter-Flockenbach ausgleichen, als Hetzbach etwas zu unkonzentriert in der Abwehr war. 3 Minuten später bewahrte Steck mit einer tollen Parade ihre Mannschaft vor einem Rückstand. Zwischen der 59. und 61. Minute hatte Unter-Flockenbach gleich drei gute Tormöglichkeiten, aber Hetzbach konnte mit etwas Glück das Unentschieden halten. Doch in der 65. Minute war es soweit. Zuerst konnte Steck den Schuss noch gut abwehren, der Nachschuss schlug jedoch unhaltbar zum 1:2 im Netz ein. Unter-Flockenbach war in der Folge am Drücker und 10 Minuten später fiel der vorentscheidende Treffer zum 1:3. Hetzbach hatte jetzt nicht mehr viel entgegenzusetzen, und in der 79. Minute erhöhten die Gäste auf 1:4. Das Tor war eine Kopie des zweiten Treffers. Steck konnte ihre Farben 5 Minuten vor Schluss mit einem tollen Reflex vor einer noch höheren Niederlage bewahren.

Am Samstag, 7. Mai 2016, um 19 Uhr, muss die SG Hetzbach/Gammelsbach bei der TS Ober-Roden antreten.

Rückblick vom 20.4.2016:

SG Hetzbach/Gammelsbach – TSV Günterfürst  0:2

Erneute Heimniederlage

Im Lokalderby und Prestigeduell gegen Günterfürst mussten die Hetzbacher Damen trotz einer kämpferisch guten Leistung eine 0:2 Niederlage hinnehmen.

Günterfürst hatte schon in der 4. Minute die Chance zur Führung, als man sich durch die Mitte durchsetzen konnte. Im Duell 1 gegen 1 gegen die allein auf das Tor zulaufende Stürmerin behielt aber Torhüterin Svenja Steck die Nerven und konnte einen frühen Rückstand verhindern. Nachdem nach 18 Minuten Chiara Feldhaus für Hetzbach bei der ersten Möglichkeit für die Heimelf knapp scheiterte, erzielte 4 Minuten später Günterfürst das 1:0. Hetzbach hatte in der Folge Mühe beim Spielaufbau und konnte sich erst wieder in der 40. Minute eine Chance erneut durch Feldhaus erspielen, deren Schuss jedoch die Torhüterin parierte. Kurz danach setzte sich Günterfürst mit gekonntem Passspiel erneut im Zentrum durch und erzielte zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt den zweiten Treffer.

Nach dem Wechsel wollte Hetzbach unbedingt den Anschlusstreffer erzielen. Allerdings merkte man der Mannschaft das Fehlen einiger Leistungsträger an, so dass man weiterhin Mühe beim geordneten Passspiel hatte, und Chancen meist durch Einzelaktionen von Feldhaus oder Kerstin Sliatschan entstanden. Gegen eine in der zweiten Halbzeit sehr defensiv agierende Gästeelf, die teilweise mit allen Spielern um den eigenen 16er verteidigte,  ergaben sich nur wenige Tormöglichkeiten. Die größte hatte erneut Feldhaus, als sie in der 58. Minute eine Hereingabe von Sliatschan von rechts mit ihrem schwächeren rechten Fuß nicht voll traf und aus Nahdistanz den Ball am Tor vorbei schob. Die Konter der Gäste fanden aber auch nicht mehr ihr Ziel, weil Hetzbach jetzt konsequenter verteidigte. Insbesondere die zweikampf- und laufstarken Mittelfeldspielerinnen Sophia Neuer und Nicole Beisel fingen dabei immer wieder Angriffe ab. Allerdings konnte man kein Kapital mehr daraus schlagen, weil an diesem Tag die spielerischen Mittel gegen einen im Vergleich zur Partie der Vorrunde stark verbesserten Gegner fehlten, und das Verwerten der Torchancen weiterhin ein Manko bleibt.

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